63er Käfer mit Porschemotor
Nach dem Umzug in die neue Halle und dem Ausdünnen des 356-Teilebestandes stellte sich die Frage: Was passiert mit den Motoren? Diese standen schon ewig und die Entscheidung hieß: Revidieren.
Aber was macht man dann mit dem Motor? Einfach verkaufen - nein, in einen Käfer einbauen. Also wurde ein Käfer angeschafft, genaue Vorstellungen waren vorhanden. Ein "Dickholmer" mit Rolldach sollte es sein und wurde es auch.
Dreingabe waren fast neue Leder-Käfersitze mit Liegesitzbeschlag.
Das Konzept war zwischenzeitlich fertig und wurde vor Beginn der Arbeiten dem hiesigen TÜV vorgestellt. Der war ganz aufgeschlossen und dann ging es los
Das Konzept hieß erstmal 60 oder 75 PS, Scheibenbremsen vorn, breitere Spur der Käfer ab ´68 hinten, Chromfelgen 5,5" im 356-Look, vorn und hinten etwas tiefer, Koni´s, Motorhaube mit Kiemen usw.
Die H-Abnahme war damit natürlich im Eimer.
Das Fahrzeug wurde komplett demontiert, überflüssiger Teile verkauft.
Das Blech wird von Grund auf saniert, ebenso die Technik.
An den Endspitzen mußte etwas Platz geschaffen werden für den breiteren Porsche-Motor.
Heck und Front sind mittlerweile fertiggestellt, nun geht es mit den Warmluftkanälen und den Seitenwänden hinter den Türen weiter. Die vom Zubehör angebotenen Reparaturbleche sind teilweise absoluter Pfusch, vor allem die Warmluftkanäle. Also werden die alten repariert. Das Frontblech, die Reserveradwanne und die Abdeckung der Warmluftkanäle wurden durch VW-Originalteile ersetzt.
Vor der Trennung Haus/Chassis wurde ein Stabilisierungsrahmen aus Rechteckrohr eingeschweßt.
Am Chassis wurde das rechte hintere Viertel ersetzt, der Rest war OK.
Das Seitenteil links hinter der Tür ist eingeschweißt. Da sich Spaltrost zwischen Verstärkungsblech und Seitenwand im Radkasten gebildet hat wurde die Verstärkung ausgebohrt, gestrahlt, neu verschweißt und verschliffen.
Der Anschluß zwischen Mulde unter Rückbank und Radkasten wurde mit zwei selbst angefertigten Blechen originalgetreu aufgebaut.
Die Verstärkung zum Befestigen des Aufbaus wurde wieder eingeschweißt.
Jetzt fehlt nur noch das Unterteil des Heizungskanals. Um keine bösen Überraschungen zu erleben wird der Aufbau auf das Chassis aufgesetzt und die Position des Unterbleches angepaßt. Vorher wurde eine kurze Unterbrechung eingelegt, der S90 braucht neue Gummilager für´s Getriebe und neue Buchsen für die Schaltkupplung, also Motor und Getriebe raus. Da kein Platz mehr ist wurde der Käfer kurzerhand unter die Decke gehängt, mit dreifacher Sicherheit versteht sich.
Nachfolgend einige Bilder

Vor Abnahme des Hauses wurde das marode Bodenviertel entfernt

und damit alles paßt das neue Viertel angeheftet

Modifizierte Stoßstangenhalterung, hinten verbreiterter Motorraum

Motorraum innen mit leichten Änderungen

Angepaßte Versteifung für die Verblechung des Porschemotors

Modifiziertes Abschlußblech vom 356, noch nicht geschliffen

Erstmal alles raus

Neue Spitze bzw. Falze

Neue Reserveradwanne

Neues Frontblech

Vorn fertig

Versteifung

Radkasten, Spitze und Schraubkante für Trittbrett aufgebaut wie original

Neuer Abschluß A-Säule

Neuer Anschweißfalz innen geschweißt im "Pilgerschritt"

Begonnener Aufbau einer der schönsten Ecken am Käfer

Das Loch ist zu

So sieht es hinter der Verstärkung im Radkasten aus

Verstärkung ausgebohrt, gestrahlt, wieder verschweißt und verschliffen

Radkasten fertig, Blech unter Verstärkung repariert

Linke Seite fertig bis auf Unterteil Heizungskanal

Wenn der Platz nicht reicht...
Aber was macht man dann mit dem Motor? Einfach verkaufen - nein, in einen Käfer einbauen. Also wurde ein Käfer angeschafft, genaue Vorstellungen waren vorhanden. Ein "Dickholmer" mit Rolldach sollte es sein und wurde es auch.
Dreingabe waren fast neue Leder-Käfersitze mit Liegesitzbeschlag.
Das Konzept war zwischenzeitlich fertig und wurde vor Beginn der Arbeiten dem hiesigen TÜV vorgestellt. Der war ganz aufgeschlossen und dann ging es los
Das Konzept hieß erstmal 60 oder 75 PS, Scheibenbremsen vorn, breitere Spur der Käfer ab ´68 hinten, Chromfelgen 5,5" im 356-Look, vorn und hinten etwas tiefer, Koni´s, Motorhaube mit Kiemen usw.
Die H-Abnahme war damit natürlich im Eimer.
Das Fahrzeug wurde komplett demontiert, überflüssiger Teile verkauft.
Das Blech wird von Grund auf saniert, ebenso die Technik.
An den Endspitzen mußte etwas Platz geschaffen werden für den breiteren Porsche-Motor.
Heck und Front sind mittlerweile fertiggestellt, nun geht es mit den Warmluftkanälen und den Seitenwänden hinter den Türen weiter. Die vom Zubehör angebotenen Reparaturbleche sind teilweise absoluter Pfusch, vor allem die Warmluftkanäle. Also werden die alten repariert. Das Frontblech, die Reserveradwanne und die Abdeckung der Warmluftkanäle wurden durch VW-Originalteile ersetzt.
Vor der Trennung Haus/Chassis wurde ein Stabilisierungsrahmen aus Rechteckrohr eingeschweßt.
Am Chassis wurde das rechte hintere Viertel ersetzt, der Rest war OK.
Das Seitenteil links hinter der Tür ist eingeschweißt. Da sich Spaltrost zwischen Verstärkungsblech und Seitenwand im Radkasten gebildet hat wurde die Verstärkung ausgebohrt, gestrahlt, neu verschweißt und verschliffen.
Der Anschluß zwischen Mulde unter Rückbank und Radkasten wurde mit zwei selbst angefertigten Blechen originalgetreu aufgebaut.
Die Verstärkung zum Befestigen des Aufbaus wurde wieder eingeschweißt.
Jetzt fehlt nur noch das Unterteil des Heizungskanals. Um keine bösen Überraschungen zu erleben wird der Aufbau auf das Chassis aufgesetzt und die Position des Unterbleches angepaßt. Vorher wurde eine kurze Unterbrechung eingelegt, der S90 braucht neue Gummilager für´s Getriebe und neue Buchsen für die Schaltkupplung, also Motor und Getriebe raus. Da kein Platz mehr ist wurde der Käfer kurzerhand unter die Decke gehängt, mit dreifacher Sicherheit versteht sich.
Nachfolgend einige Bilder

Vor Abnahme des Hauses wurde das marode Bodenviertel entfernt

und damit alles paßt das neue Viertel angeheftet

Modifizierte Stoßstangenhalterung, hinten verbreiterter Motorraum

Motorraum innen mit leichten Änderungen

Angepaßte Versteifung für die Verblechung des Porschemotors

Modifiziertes Abschlußblech vom 356, noch nicht geschliffen

Erstmal alles raus

Neue Spitze bzw. Falze

Neue Reserveradwanne

Neues Frontblech

Vorn fertig

Versteifung

Radkasten, Spitze und Schraubkante für Trittbrett aufgebaut wie original

Neuer Abschluß A-Säule

Neuer Anschweißfalz innen geschweißt im "Pilgerschritt"

Begonnener Aufbau einer der schönsten Ecken am Käfer

Das Loch ist zu

So sieht es hinter der Verstärkung im Radkasten aus

Verstärkung ausgebohrt, gestrahlt, wieder verschweißt und verschliffen

Radkasten fertig, Blech unter Verstärkung repariert

Linke Seite fertig bis auf Unterteil Heizungskanal

Wenn der Platz nicht reicht...